The far right are rising – but so are WE!

In vielen Ländern auf fast allen Kontinenten sind extrem rechte und faschistische Parteien an der Macht oder stehen kurz davor.
Auch die im Kern faschistische AfD und ihre Seilschaften mischen kräftig mit. Seit Jahren pflegen sie sehr enge Beziehungen zu autoritären Staaten, wie Russland und China. In Chile kam unlängst der Pinochet-Fan José Antonio Kast an die Macht, der einst von Sven von Storch, dem Ehemann von Beatrix von Storch beraten wurde. Für Deutschland wünscht sich die AfD staatlich autorisierte, maskierte Abschiebetruppen nach dem Vorbild von “ICE”.  In den USA geht ICE auf Befehl Donald Trumps mit brutaler Gewalt gegen alle vor, die nicht-weiß aussehen oder auch nur einen “falschen” Akzent haben. Gemeinsame Veranstaltung mit der MAGA-Bewegung um Trump in den USA machen ihre Entschlossenheit deutlich. Diese Liste ließe sich noch sehr lange fortsetzen.

Doch wenn sich die Faschist*innen weltweit zusammentun, werden wir das auch tun!
Ihrem Hass und ihrer Hetze stellen wir uns als progressive Kräfte mit grenzenloser Solidarität entgegen. Wo sie spalten, stehen wir zusammen!

  • Internationaler Aufruf (Deutsch)
  • Stopp Rassismus und Faschismus!

    Erklärung von World Against Racism and Fascism

    World Against Racism and Fascism (WARAF) warnt seit vielen Jahren vor den Gefahren der extremen Rechten und des Faschismus. Das Ausmaß der Bedrohung, mit der wir derzeit konfrontiert sind, ist beispiellos.
    Dies ist weltweit offensichtlich. In vielen Ländern auf fast allen Kontinenten sind extrem rechte und faschistische Parteien an der Macht oder stehen kurz davor.
    Damit einher geht eine zunehmende und gewalttätige Präsenz extrem rechter Bewegungen auf den Straßen sowie eine Verschärfung des bereits bestehenden staatlichen Rassismus.

    Rassismus ist das zentrale Thema, das genutzt wird, um das Wachstum extrem rechter Bewegungen anzukurbeln. Geflüchtete und Migrant*innen werden zu Sündenböcken gemacht, entmenschlicht und angegriffen: Das Mittelmeer und alle Grenzen Europas sind zu einem Massengrab geworden. Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Rassismus gegen Menschen aus Südostasien, Anti-Schwarzer Rassismus, Antiziganismus sowie alle anderen Formen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nehmen international zu.

    Extrem rechte Bewegungen und faschistische Persönlichkeiten manipulieren opportunistisch die Gewalt gegen Frauen, um rassistische Ängste zu schüren. Sie schüren Hass gegen LGBT+-Personen und insbesondere Transgender-Personen. Zu diesen Bewegungen gehören auch Leugner der Klimakrise.

    Die Polarisierung, die zu dem schrecklichen Aufstieg der extremen Rechten geführt hat, hat auch eine andere Seite. Sie hat auch einen Massenwiderstand inspiriert, der das Potenzial hat, sich zu vereinen und zu mobilisieren, um die Rechten zu stoppen.

    Diejenigen von uns, die sich gegen Faschismus und Rassismus stellen, sind in der Mehrheit.

    Dies wurde wiederholt durch große Proteste deutlich, wie beispielsweise durch die von Stand Up To Racism in Großbritannien organisierten Demonstrationen, durch die 250.000 Menschen, die im März letzten Jahres in Frankreich auf Aufruf von Marche des Solidarités gegen Rassismus und die faschistische Partei von Le Pen protestierten, durch die unglaublichen 7 Millionen Menschen in den USA, die sich den „No Kings”-Demonstrationen gegen Donald Trump angeschlossen haben; und zuletzt in Deutschland, wo Zehntausende Menschen protestierten und 15.000 an Massenblockaden der Gründungskonferenz der neuesten, von der Hitlerjugend inspirierten Bewegung der AfD teilnahmen.

    Es ist jetzt wichtiger denn je, dass wir gemeinsam und umfassend handeln, um das Wachstum rassistischer und extrem rechter Kräfte zu stoppen.

    Wir fordern Bewegungen und Menschen weltweit auf, sich gegen Rassismus und die extreme Rechte in ihren Ländern, Städten, Nachbarschaften und an ihren Arbeitsplätzen zu organisieren.

    Wir rufen auf zu gemeinsamen Protesten und Massenaktionen rund um den nächsten Internationalen Tag der Vereinten Nationen gegen Rassismus vom 14. bis 28. März 2026 auf.

    Von London bis Johannesburg, von Los Angeles bis Tokio sind wir die Mehrheit. Wenn wir uns organisieren, können wir gewinnen.

  • International Call to Action (English)
  • World Against Racism and Fascism statement

    World Against Racism and Fascism (WARAF) has been warning about the dangers of the far right and fascism for many years. The scale of the threat we face right now is unprecedented.
    This is clear around the globe. Far-right and fascist parties are in power or close to it in multiple countries on almost every continent.
    This has been accompanied by a growing, and violent, presence of far right movements on the streets, and by an intensification of the already existing state racism.

    Racism is the central issue being used to fuel the growth of far right movements. Refugees and migrants are being scapegoated, dehumanised and attacked: the Mediterranean and all the frontiers of Europe have become a mass graveyard. Islamophobia, Antisemitism, racism against South East Asian people, Afrophobia, racism against Gypsy, Roma and Traveller communities, and all other forms of racism and xenophobia are all on the rise internationally.

    Far right movements and fascist figures opportunistically manipulate the issue of violence against women to spread racist fear, and also push hatred against LGBT+, and trans people particularly. These movements include climate crisis deniers.

    The polarisation that has created the horror of the growth of the far right has another side. It has also inspired mass resistance which has the potential to unite and mobilise to stop them.

    Those of us who oppose fascism and racism are the majority.

    This has been made clear repeatedly by recent large protests, such as those organised by Stand Up To Racism in Britain; by the 250,000 people who protested against racism and the fascist party of Le Pen following the call by Marche des Solidarités in France last March; by the incredible 7 million people across the USA who joined the “No Kings” marches against Donald Trump; and most recently, in Germany, where tens of thousands of people protested, 15.000 participating in mass blockades of the founding conference of the AfD’s latest Hitler Youth inspired movement.

    It is now more important than ever for us to act collectively and broadly to stop the growth of racist and far right forces.

    We urge movements and people around the world to organise against racism and the far right in their countries, their cities, their neighbourhoods and their workplaces.

    We support the actions planned around 18 December, international migrants’ Day.

    Above all, we call for united mass actions around the next international UN Anti Racism Day, between 14 and 28 March, 2026.

    From London to Johannesburg, from Los Angeles to Tokyo, we are the majority. If we organise, we can win.


    Im Gedenken an das Massaker an jungen Menschen, die sich dem rassistischen südafrikanischen Apartheidstaat im Jahr 1960 widersetzten, rief die UN den Internationalen Tag gegen Rassismus ins Leben. Damit verbunden sind die Internationalen Wochen gegen Rassismus. Vom 16. – 29.03.26 finden bundesweit wichtige Aktionen und Veranstaltungen statt. Eine Übersicht findet ihr hier: https://stiftung-gegen-rassismus.de/aktionswochen/internationale-wochen-gegen-rassismus

    Als Höhepunkt ruft das internationale Bündnis “World Against Racism and Fascism” (WARAF) zu dezentralen Aktionen auf.
    Am 28.03.26 finden in Minnesota und vielen anderen US-Bundesstaaten “No Kings”-Proteste statt. In Solidarität mit unseren Freund*innen in den USA sind auch die weiteren

    Aktionen für  Sa., 28.03. geplant.

    Aufstehen gegen Rassismus ruft ebenfalls zu bundesweiten dezentralen Aktionstag auf!
    Je nach Situation vor Ort, kann die Beteiligung ein Foto zur Bekundung der Solidarität, ein Infostand in der Fußgängerzone, ein Flashmob, eine Demonstration oder etwas anderes sein. Unser Ziel ist es zu zeigen, dass sich bundesweit überall Menschen gegen die AfD engagieren und wir uns mit Aktivist*innen im ganzen Land, wie auch international zusammenschließen.

    Tragt eure Aktionen auf der Karte ein!
    Euren Beitrag zu den internationalen Wochen und zum Aktionstag am 28.03. könnt ihr über das lila Kreuz in der rechten oberen Ecke der Karte eintragen. Euer Pin erscheint, sobald die Veranstaltung freigegeben wurde. Bei Fragen meldet euch gern unter info@aufstehen-gegen-rassismus.de

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    18.03.26: “Der Hoffnung entgegen”

    Demo / Veranstaltung / Infostand / etc.
    Bundesland: Bundesweit
    Theaterstück mit Kindern, Jugendlichen und Musik

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