Gemeinsam mit unseren internationalen Bündnispartner*innen rufen wir von Aufstehen gegen Rassismus 2023 anlässlich der UN-Wochen gegen Rassismus erneut weltweit und auch in Deutschland zu Protesten gegen Rassismus und Faschismus auf.

Gemeinsam wollen wir zum Internationalen Aktionstag gegen Rassismus und Faschismus am Samstag, den 18. März 2023 mit vielfältigen Aktionen und Protesten ein Zeichen gegen Rassismus und gegen den Aufstieg der extremen Rechten setzen.

Unseren Aufruf zu dezentralen Demos, Mahnwachen, Kundgebungen und ähnlichen Aktionen am 18. März in ganz Deutschland veröffentlichen wir nachfolgend hier auf der Seite. Der internationale Aufruf findet sich in der deutschen Übersetzung hier » sowie in weiteren Sprachen auf der internationalen Kampagnenseite #WorldAgainstRacism.

Wir freuen uns auf eine Beteiligung am 18. März in vielen Städten und Regionen in ganz Deutschland. Wo überall Planungen stattfinden, veröffentlichen wir demnächst auch auf unserer Website. Bei Infos zum Planungsstand bei euch und/oder Fragen schreibt bitte an mitmachen[at]aufstehen-gegen-rassismus.de.

18. März 2023: Internationaler Aktionstag gegen Rassismus #WorldAgainstRacism

Gemeinsam auf die Straße für eine Welt ohne Rassismus und Faschismus

Rassistische Anfeindungen und Übergriffe sind Alltag für Geflüchtete und von Rassismus Betroffene. Ausgrenzung, Unterdrückung und Polizeigewalt bestimmen das Leben nicht-weißer Menschen.

Wir tragen am 18. März, dem Internationalen Aktionstag gegen Rassismus, unseren Protest auf die Straße und rufen auf, gegen Ausgrenzung, Stigmatisierung, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus, Antiziganismus und jede andere Form von Rassismus zu demonstrieren.

Dabei geht es uns auch darum, die Kämpfe gegen Rassismus zu verbinden mit dem Kampf gegen Faschismus. Denn extrem rechte Parteien und Organisationen stellen in vielen Ländern eine ernsthafte Bedrohung dar.

Während Regierungen Geflüchtete durch eine unmenschliche Abschreckungs- und Abschottungspolitik sowie „Push Backs“ zurückzudrängen versuchen, werden in der extremen Rechten immer mehr terroristische Strukturen offenbar – oft mit Verbindung zu staatlichen Institutionen wie Polizei und Militär.

Die AfD hat sich weiter radikalisiert. Beim Bundesparteitag in Riesa im Juni 2022 hat sich deutlich gezeigt, wer die AfD dirigiert: Der Faschist Björn Höcke und sein formal aufgelöster „Flügel“ dominierten den Parteitag. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik besteht die Gefahr der dauerhaften Etablierung einer faschistischen Massenpartei.

In Deutschland richtet sich unser Protest am 18. März deshalb auch gegen die AfD. Sie ist der parlamentarische Arm des rechten und rassistischen Terrors.

Die Partei ist brandgefährlich, sie nutzt die multiplen Krisen dieser Zeit – Pandemie, Krieg, Klima und Preissteigerungen für Energie, Wohnen, Lebensmittel und Mobilität – für ihre Mobilisierungen. 

Die AfD gesellschaftlich zu isolieren und zu stoppen, ist unser Ziel. Mit der AfD darf es keine Zusammenarbeit geben! Wer wie die Union rassistische Thesen der AfD aufgreift und Stimmung gegen Geflüchtete und Migrant*innen schürt, ist mitverantwortlich für Rassismus und macht die AfD stark.  

Für die rassistische, völkisch-nationale, antidemokratische Politik der AfD darf es keine Bühne geben – nicht auf den Straßen und Plätzen, nicht in Talkshows und Parlamenten!

Unsere Alternative heißt Solidarität!

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Die Vereinten Nationen haben 1966 den 21. März als „Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung“ ausgerufen. Damit soll an die blutige Niederschlagung einer friedlichen Demonstration in Sharpeville in Südafrika gegen die Apartheid am 21. März 1960 erinnert werden. In Deutschland organisiert die Stiftung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 20. März bis 4. April 2023 die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ unter dem Motto „Zusammen Haltung zeigen. Menschlich bleiben.“
Aufstehen gegen Rassismus beteiligt sich überdies an der internationalen Initiative World against Racism – Gemeinsam für eine Welt ohne Rassismus, die sich in den beteiligten Ländern auf den 18. März 2023 als „Internationalen Aktionstag gegen Rassismus“ verständigt hat.