Alle aktuellen Infos zu den Protesten in Hannover


Die Rassist*innen und Nazis von der AfD treffen sich am ersten Dezember-Wochenende zu ihrem Bundesparteitag in Hannover. Wir wollen gemeinsam mit zehntausenden ein Zeichen gegen die AfD setzen! Gegen den letzten Bundesparteitag der AfD in Köln haben wir mit über 20.000 Menschen demonstriert. Am Samstag den 2. Dezember wird es in Hannover den ganzen Tag über Proteste geben. Wir rufen alle Antirassist*innen dazu auf, sich an diesen Protesten zu beteiligen!
Hier findet ihr den Aufruf.

Ablauf & Aktionen in Hannover

Die Proteste gegen den Bundesparteitag der AfD in Hannover finden am 2. Dezember statt:

  • 07:00 Blockaden rund um das HCC
  • 11:30  Auftaktkundgebung am Theodor-Heuss-Platz – gegenüber des Veranstaltungsortes der AfD
  • 12:30 Großdemonstration vom Theodor-Heuss-Platz zum Georgsplatz
  • 13:30- 15:00 Abschlusskundgebung am Georgsplatz mit Kulturprogramm

Bundesweite Anreise & Busse

Eine Gemeinsame Anreise und Busse werden bereits aus folgenden Orten organisiert:

  • Berlin
    Busse von Aufstehen gegen Rassismus zur Demonstration, Abfahrt 6 Uhr, Ankunft zu 11:30 Uhr, Rückfahrt ab 16 Uhr | Preis: 15-20€ | Anmeldung unter berlin@aufstehen-gegen-rassismus.de
    Mehr Infos zu diesen und früheren Bussen bei Facebook
  • Frankfurt
    Bus von Aufstehen gegen Rassismus zur Demonstration, Ankunft zu 11:30 Uhr: Anmeldung an AgR-RheinMain@gmx.de
    Bus zu den Blockaden, Ankunft zu 7 Uhr: Infos hier und auf Facebook
  • Fulda
    Abfahrt 06.30 Uhr Ochsenwiese Fulda | Fahrpreis: Vollzahler 15€; Jugendliche, Schüler, Azubis, Studenten, Arbeitslose, Hartz4 Empfänger und Geflüchtete stark ermäßigt, da es Patenschaften für diese Personengruppen gibt. | Zusteigemöglichkeiten: Kirchheim, Kassel, Göttingen
    Anmeldungen unter Info@fulda-stellt-sich-quer.eu
  • Hamburg
  • Münster
    Abfahrt 04:30 | Tickets gibt es am Donnerstag, 16. November bei der Mobi-Veranstaltung ab 19 Uhr in der Leostraße 16

Wir rufen unsere AgR-Gruppen dazu auf, ebenfalls Busse zu organisieren, damit möglichst viele Aktivist*innen gemeinsam und preisgünstig zu den Protesten gelangen können. Hier findet ihr Tipps zur Organisation von Bussen. Meldet euren Bus oder gemeinsame Anreise bitte an mitmachen@aufstehen-gegen-rassismus.de

Mobilisierungsmaterial

Aufkleber und Plakate für die Mobilisierung könnt ihr unter Material bestellen.

Aufstehen gegen Rassismus Kennenlerntreffen

Am Samstagabend 2. Dezember treffen wir uns nach den Protesten um 18 Uhr in lockerer Atmosphäre zum Kennenlernen. Aktivist*innen aus verschiedenen Orten haben hier die Möglichkeit sich auszutauschen und alle, die noch nicht aktiv sind, haben hier die Möglichkeit unsere Kampagne, die Aktivist*innen und die Stammtischkämpfer*innen kennen zu lernen. Der Ort wird noch bekannt gegeben.


Aufruf zu den Protesten gegen den AfD Bundesparteitag in Hannover am 2. Dezember

Der 24. September 2017 markiert einen Einschnitt: Erstmalig seit Jahrzehnten sind Neonazis in den Bundestag eingezogen.

Die AfD hat sich in den letzten Jahren radikalisiert und sie scheint sich weiter zu radikalisieren. Der Nazi-Flügel gewinnt an Einfluss und kann ungehindert seine Provokationen vertreten.

Die AfD:

  • Will die Erinnerung an die Verbrechen des Deutschen Faschismus und des Holocaust tilgen.
  • Hetzt gegen Geflüchtete, Muslim*innen, Jüd*innen und andere Minderheiten in Deutschland
  • Fordert „Minuszuwanderung“, sprich Massendeportationen von Migrant*innen und Muslimen.
  • Spricht Muslim*innen das Recht auf freie Religionsausübung ab.
  • Vertritt ein reaktionäres Gesellschafts- und Familienbild und will Frauenrechte einschränken.
  • Tritt für eine Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft ein
  • Ist vielerorts mit der extremen Rechten verzahnt und beteiligt sich an Straßenmobilisierungen der extremen Rechten.

Auf ihrem Bundesparteitag in Hannover wird die AfD den zukünftigen Kurs abstecken und ihren Vorstand neu wählen. Ein weiterer Rechtsruck ist absehbar.

Wir werden verhindern, dass Rassist*innen für ihre Hetze noch weiteren Raum bekommen. Wir werden nicht zulassen, dass die AfD mit ihrem radikal rechten Programm noch weiter an Einfluss gewinnt. Deshalb nehmen wir den Parteitag der AfD zum Anlass, um gemeinsam mit tausenden Menschen gegen die menschenverachtenden Positionen dieser Partei zu demonstrieren und deutlich zu machen:

Wir stehen an der Seite von Geflüchteten, von Muslim*innen und von allen anderen, die rassistisch diskriminiert und bedroht werden, an der Seite von allen Minderheiten, die nach dem Willen der AfD systematisch benachteiligt und ausgegrenzt werden sollen. Wir treten ein für die Lehren aus den deutschen Verbrechen der Vergangenheit, die sich niemals wiederholen dürfen.

Daher rufen wir dazu auf, am 2. Dezember in Hannover gegen die AfD auf die Straße zu gehen. Unser Protest wird lautstark und vielfältig sein.


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