Nach dem Anschlag in Berlin: Solidarität statt Rassismus

Zum Anschlag vom Montag und den Reaktionen der rechtspopulistischen Gruppen und Parteien auf das Ereignis erklärt das Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“:

Nach dem Anschlag in Berlin: Solidarität statt Rassismus
Mit Entsetzen haben die Mitglieder im bundesweiten Bündnis „Aufstehen gegen Rassismus“ die Ereignisse von Montagabend verfolgt. Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen der Opfer und den vielen Verletzten. Bereits wenige Stunden nach dem schrecklichen Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt versuchen AfD und andere völkische und rassistische Gruppen aus dieser schrecklichen Tat, parteipolitisches, rassistisches Kapital zu schlagen. Sie hetzen gegen Geflüchtete, gegen Muslim*innen und gegen Menschen, die sich für die Geflüchteten einsetzen.
Wir lassen nicht zu, dass ein Generalverdacht gegen Geflüchtete und Muslim*innen erhoben wird. Das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus setzt sich für offene Grenzen und eine Willkommenskultur für Geflüchtete ein. Wir stellen uns allen Versuchen, Gewalttäter und Mörder für rassistische Propaganda zu instrumentalisieren deutlich entgegen. Wir danken allen, die gestern in Berlin unter dem Motto „Für ein Berlin der Anteilnahme, Solidarität und des Miteinander! Gegen eine Instrumentalisierung durch Rassist*innen und Nazis!“ gegen Intoleranz und Rassismus Gesicht gezeigt haben.