Anfang September traf sich am Kyffhäuser-Denkmal die völkisch-nationale AfD-Strömung „Flügel“. AfD-Spitzenkandidat Gauland verlangte dort eine Neubewertung der Taten deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen. – Welt.de: Gauland fordert Recht, stolz zu sein auf „Leistungen“ in beiden Weltkriegen

Alexander Gauland forderte in seiner Rede, dass die NS-Verbrechen vergessen werden sollten: „Man muss uns diese zwölf Jahre nicht mehr vorhalten. Sie betreffen unsere Identität heute nicht mehr. Und das sprechen wir auch aus. Deshalb haben wir auch das Recht, uns nicht nur unser Land, sondern auch unsere Vergangenheit zurückzuholen.“  Damit stellt sich Gauland wieder einmal auf eine Linie mit AfD-Rechtsaußen Björn Höcke, der bereits in seiner Rede in Dresden im Februar „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ forderte und erklärte die „nach 1945 begonnenen Umerziehung“ sollte „[die deutschen] Wurzeln roden“.