Aufstehen gegen Rassismus Aktivenkonferenz | 1.-2. September | Frankfurt am Main

Fast ein Jahr nach dem Einzug der AfD in den Bundestag möchten wir diskutieren: Wo steht die AfD heute? Wie einflussreich ist ihr faschistischer Flügel? Welche Rolle spielen antimuslimischer Rassismus, Antisemitismus und der Angriff auf die Gewerkschaften? Welche Strategien im Kampf gegen die AfD haben sich bewährt und was hat nicht funktioniert? Mit welchen Inhalten, Aktionsformen, Forderungen und Formaten wollen wir uns der AfD in Zukunft entgegenstellen? 

Um diese Fragen und mehr geht es bei der dritten Aktivenkonferenz von Aufstehen gegen Rassismus am 1. und 2. September 2018 im DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69, Frankfurt am Main. Eingeladen sind alle Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen, die sich der AfD und ihrem Rassismus entgegenstellen möchten. 

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Programm

Freitag 31.8.

19 Uhr „Gegen Rassismus und Intoleranz – auf den Straßen und in den Parlamenten“

Veranstaltung des DGB Hessen-Thüringen mit Aktiven des Bündnisses „Keine AfD in den hessischen Landtag”
und Podiumsbeiträgen von:

  • Dr. Ulrich Schneider (Paritätischer Wohlfahrtsverband)
  • Eva Berendsen (Bildungsstätte Anne Frank)
  • Ulrike Foraci (Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen – agah)
  • Hibba Kauser (Aktivistin gegen Abschiebungen, Offenbach)
  • Maike Wiedwald (GEW)

Eröffnung: Michael Rudolph, Bezirksvorsitzender DGB Hessen-Thüringen

Samstag 1.9.

11 bis 13 Uhr „Die AfD als parlamentarischer Arm einer rechten Sammlungsbewegung“

Veranstaltung im Plenum mit Andreas Kemper (Publizist und Soziologe)

Anschließend Workshops zur politischen Auseinandersetzung mit der AfD:

13.30 bis 15 Uhr

  • „Völkischer Nationalismus“ mit Helmut Kellersohn (DISS – Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung)
  • „Feindbild Islam – Türöffner für die Neue Rechte“ mit NN (Claim – Allianz gegen Muslim- und Islamfeindlichkeit) und Said Barkan (ZMD – Zentralrat der Muslime in Deutschland, Hessen)
  • „Welche Bedeutung hat Antisemitismus für die AfD?“ mit Eva Berendsen und Saba-Nur Cheema (Bildungsstätte Anne Frank)
  • „Antifeminismus und reaktionäres Gesellschaftskonzept“ mit Amelie Kolandt und Rosemarie Nünning (Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung)
  • „Gewerkschaftsfeindlichkeit und die soziale Frage“ mit Ulrike Eifler (DGB Südosthessen, Regionsgeschäftsführerin)
  • „Die Auseinandersetzung zwischen Neoliberalen und National-sozialen in der AfD?“ mit Dirk Schwarzer (Attac)

15.30 bis 17 Uhr

  • „Autoritäres Staatsverständnis und Demokratiefeindlichkeit“ mit Andreas Kemper (Publizist und Soziologe)
  • „Zur Bedeutung von Aufrüstung, Krieg und Militarismus bei der AfD“ mit Claudia Haydt (IMI – Informationsstelle Militiarisierung)
  • „Formen rechter Vernetzung auf der Straße“ mit Julian Bruns (Co-Autor von „Die Identitären – Handbuch zur Jugendbewegung der Neuen Rechten in Europa“)
  • „Die AfD und die extreme Rechte in Europa“ mit Hajo Funke (Professor für Politische Wissenschaft)
  • „Grüne Braune? Die AfD und die Umweltfrage“ mit Prof. Dr. Kai Niebert (DNR – Deutscher Naturschutzring)
  • „Zum Manifest der AfD“ mit Detlef Bauer (AgR Berlin-Schöneberg – Recherche-AG „Manifest der AfD“)

Bis 22 Uhr Rock gegen Rechts (auf dem Opernplatz)

Infos unter: Rock gegen Rechts Festival

Sonntag 2.9.

10 bis 11.30 Uhr Workshops zur Weiterentwicklung unseres Widerstands gegen die AfD:

  • „Der AfD überall entgegentreten: Wie gründe ich eine lokale Aktionsgruppe?“ mit AgR-Aktiven aus Augsburg und Chemnitz
  • „Haltung zeigen gegen rechte Parolen – Stammtischkämpfer*in werden“
  • „Die Landtagswahlen 2018-2019: Was tun gegen die AfD?“
  • „Lokal und regional von der AfD Angegriffene vernetzen“
  • „Entwicklung von zielgruppenspezifischen Materialien“
  • „Weiterentwicklung der Stammtischkämpfer*innen-Kampagne“

12 bis 14 Uhr „Aufstehen gegen Rassismus: Der Kampf gegen den Aufstieg der Rechten in Europa“

Abschlussveranstaltung im Plenum mit internationalen Podiumsbeiträgen

  • Sandoz Szoke (Menschenrechts-Aktivist, Roma Parlament Ungarn)
  • Ulrike Schmidt und Weyman Bennet (Stand up to Racism, Großbritannien)
  • Hamado Dipama (Bayerischer Flüchtlingsrat)
  • David Albrich (Plattform für eine menschliche Asylpolitik, Österreich)

 


Anmeldung

Die Teilnahme an der Aktivenkonferenz ist kostenlos, lediglich um Anmeldung wird gebeten:

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Material

Du möchtest nicht nur selbst zur Konferenz kommen, sondern auch deine Freund*innen, Familie oder Kolleg*innen mitbringen? Wir schicken dir gerne kostenloses Mobilisierungsmaterial für die Konferenz zu. Schicke uns deine Bestellung mit Adresse und Anzahl der benötigten Flyer und Plakate über das Bestellformular:

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Anreise

Bahnanreise

Empfehlenswert, da die Parkplatzsituation nicht besonders gut und das DGB-Haus nur 5 Gehminuten vom Bahnhof (Südausgang) entfernt ist.

PKW-Anreise

Die A5 Richtung Frankfurt am Main, Abfahrt Westhafen und dann immer geradeaus auf der Gutleutstraße bis Baseler Platz. Dort rechts halten (Stuttgarter Str.) und dann geradeaus in die Wilhelm-Leuschner-Str. (Einbahnstr.).

Parkhäuser

Interkonti (Zufahrt Wilhelm-Leuschner-Str.) oder Baseler Platz, Einfahrt von der Gutleutstr.